ONA (on top atmosphere) Auf der Atmosphäre

 

Der Wiedereintritt in die Atmosphäre ist die kritische Phase in der Raumfahrt. Und genau an dieser kritischen Phase scheiden sich die Geister. Denn ist das Raumschiff zu langsam prallt es ab und kann nicht eintauchen. Ist es zu schnell, taucht es ein und verglüht. Die Herausforderung der kommenden Generationen ist, wie können wir eine Verbindung zwischen der Erde und dem Weltraum schaffen, ohne kinetische Energie erzeugen zu müssen? ONA ist die Lösung, die 122 km entfernt von der Erdoberfläche ist.

Hier jetzt die Zukunftsvision:

1. Wie kann eine Plattform feste über der Erdeschweben?
2. Wo sollte diese Plattform montiert sein?
3. Was bringt uns ein Hafen im Weltraum?
4. Wer soll das bezahlen?

Näheres zur Vision:

Zu 1.) Stellensie sich ein Schiff auf dem Ozean vor, dass einen Anker geworfen hat. Das Schiff hängt an dem Anker und treibt zwar in allen Richtungen, aber treibt nie ab. Genauso wird es bei ONA gemacht. Ein Raumschiff wird ins Weltall über die Atmosphäre gebracht und mit einem Anker auf der Erde verankert. Wie geht das? Das Schiff schwimmt auf der Wasseroberfläche und das Raumschiff schwebt auf der Atmosphäre. Das Schiff ist mit einer Ankerkette am Anker auf dem Meeresgrund verbunden, das Raumschiff ist mit einer Röhre, anstatt Kette, auf der Erde verankert. Wieso eine Röhre? Während das Schiff auf dem Wasser schwimmt, muss sich das Raumschiff auf der Atmosphäre abstoßen, um nicht ein zu tauchen. Das Raumschiff stößt sich durch Düsen von der Atmosphäre ab. Und woher bekommt sie den Düsenantrieb? Ganz einfach, von der Erde. Denn diese Röhre, an dem das Raumschiff verankert ist, wirkt wie ein endloser Kamin und transportiert die Luft in das Raumschiff und mit dieser Luft stößt sich das Raumschiff von der Atmosphäre ab. Aber dann haben wir doch ein Loch in unserer Atmosphäre? Nein, denn die Luft, die ich im Raumschiff zum Abstoßen von der Atmosphäre brauche, geht nicht im Weltraum verloren, sondern oh Wunder, wird wieder von der Atmosphäre angezogen und aufgenommen. Natürlich treibt das Raumschiff auf der Atmosphäre wie ein Schiff auf dem Wasser hin und her, aber da im Weltraum wie auf dem Meer genug Platz ist, ist das zu vernachlässigen. Jetzt kommen wir zur ONA, das Raumschiff ist ein Raumhafen, der über der Atmosphäre in 122 km Entfernung von der Erdoberfläche an der Erdoberfläche verankert ist. Die Verankerung sind mindestens 2 Röhren, Pipelines, die für den Halt sorgen, aber auch alleTransporte leisten. Die eine Röhre ist wie der Kamin oder hohe Schornstein für die Luftzufuhr und alle Transporte in Kapseln, siehe WWT nach oben in den Hafen zuständig. Die zweite Röhre dient nur dem Abtransport von Kapseln vom Hafen zur Erdoberfläche hin, die meist in einem regulierten Vakuum gesteuert werden. Das heißt, vom Weltraumhafen wird in der Röhre ein Vakuum erzeugt, in dem unten keine Luft zugeführt wird und oben alle noch vorhandene Luft in den Weltraum abgesaugt wird. Die Kapsel befindet sich in der Röhre dann fast in einem Vakuum und fällt nach unten auf die Erdoberfläche. Dabei entfällt der Wiedereintritt in die Atmosphäre und der feie Fall wird unten auf der Erdoberfläche mit einem Luftpolster abgefangen. Damit ist der Weltraum mit der Erdoberfläche verbunden und alles kann nur mit Luft und vorhanden Druckunterschieden betrieben werden. Das ist die Zukunft, das ist die Lösung für eine kleine Ewigkeit.


Zu 2.) Jeweils zwei Raumhäfen wird es geben, der eine auf dem Nordpol, der andere auf dem Südpol. Wieso da? Ganz einfach, die Rotation der Erde mit ihrem Tag und Nachtspiel ist dort außer Kraft, das heißt, es kann 24 Stunden kontinuierlich gearbeitet und transportier werden. Des Weiteren sind die Pole ideal, weil der Weltraumhafen nur rotiert und deshalb fast fix im Weltraum anzusteuern ist, während am Äquator der Hafen immer um die Erde pro Tag geschleudert würde.


Zu 3.) Diese zwei Weltraumhäfen wären das Tor zum gesamten Weltall. Das heißt, wir könnten alle Raumschiffe so bauen, dass sie nie in die Atmosphäre einzutauchen brauchen. Das heißt, die Raumschiffe könnten immer im Weltraumhafen anlegen, wie Schiffe im Hafen, können sie entladen und wieder beladen werden. Der Weltraumhafen selbst versorgt sich über den Luftstrom, damit kann er seine Energien erzeugen und auch seinen Sauerstoff gewinnen. Alles andere kommt mit den Transportkapseln nach oben und nach unten.

Zu 4.) Gottsei Dank haben wir noch kein außerirdisches Leben gefunden, denn dieses Leben würde immer in unser Leben eingreifen. Erinnern wir uns, wenn ein Astronaut aus dem Weltall kommt, dann muss er immer in Quarantäne. Damit soll gewährleistet werden, dass keine Lebensform von Aussen zu uns nach Innen kommt. Aber bis jetzt wurde bei allen Untersuchungen noch keine außerirdische Lebensform gefunden, wir werden sehen. Aber wenn es keine außerirdische Leben
sform gibt sondern nur alles, was wir innerirdisch haben, dann können wir alles aus dem Weltraum importieren, was wir auf Erden brauchen. Das fängt mit den Stoffen an, die bei uns auf der Erde rar oder selten werden. Das geht weiter über die Stoffe, die es bei uns auf Erden nicht gibt und hört noch lange nicht auf mit den Stoffen, die reiner und sauberer sind, als unsere Eigenen. Denn ein Vorteil haben die Stoffe im Weltall immer, sie waren nie oder fast kaum der Korrosion von Luft und Wasser ausgesetzt. Hier merken wir, dass wir zwar nach Wasser suchen, und kaum Wasser finden, dass wir nach Luft suchen und kaum Luft finden, was aber im Umkehrschluss heißt, die Erze, die Schätze sind tausendmal reiner, als auf unser rostenden Erde. P.S.: Natürlich können wir auch Stoffe von der Erde exportieren und im Weltall verknappen, wie zum Beispiel alles was strahlt. Denn ein Endlager für Atommüll wäre für uns auf Andromeda sicherer als in Gorleben.

veröffentlicht am 22.05.2016  

Ein Schiff treibt auf dem Wasser, während der Anker mit der Kette es am Meeresgrund festhält. Genauso treibt das Raumschiff auf der Atmosphäre, während es mit der Pipline auf der Erde befestigt ist.

 

SIENCE-FICTION ist heute,

LIFE-FICTION ist ewig, wieso?

Foz do Iguacu, Brasilien 1984

Christoph Sauer

 

Die Wissenschaft schafft Wissen,
aber das geht nur,
wenn vorher kein Wissen da ist.
Wenn wir aber Allwissend sind und uns nur an unser Wissen zu erinnern brauchen, dann schaffen wir kein Wissen mehr, sondern wir schaffen es, mit all dem Wissen zu leben.
Dazu ein Beispiel:
Das Auto hat keine Zukunft, wieso? Wer glaubt, dass wir in hundert Jahren noch Auto fahren?
Wer glaubt, dass wir in tausend Jahren noch Auto fahren?
Wenn wir aber in tausend Jahren kein Auto mehr fahren, dann ist das Auto heute schon ein Auslaufmodell.